• Moxibustion

Moxibustion

Erwärmen der Akupunkturpunkte

Die alten Methoden der chinesischen Medizin

Moxibustion ist das Erwärmen von Akupunkturpunkten und Leitbahnen mit Moxakraut (Getrockneter Beifuß). Die Wärme wirkt harmonisierend auf das Qi im Körper ein. Es werden verschiedene Methoden angewandt. Die Häufigste ist die, bei der ein Scheibchen Ingwer auf den Rücken des Patienten gelegt wird und darauf wird das Moxakraut verbrannt. Die dabei entstehende Wärme dringt über die Akupunkturpunkte in den Körper ein und erwirkt denselben Effekt wie die Akupunktur.

Moxibustion, auch Moxa-Therapie oder kurz moxen genannt, ist traditioneller Bestandteil der chinesischen Medizin. Moxibustion ist vor allem in Japan und in China sehr  weit verbreitet und wird auch in anderen asiatischen Ländern in der Heilkunde eingesetzt. Die Form der Therapie fällt in den Bereich der Akupunktur. Die Erwärmung der Akupunkturpunkte mit brennendem Beifußkraut, Moxa, wirkt Zuständen von energetischer Kälte und Leere entgegen. Der Beifuß ist sowohl in der Traditionellen Chinesischen als auch in der Traditionellen Europäischen Medizin eine bekannte Heilpflanze. Beifuß ist ein sehr altes Heilkraut und wurde bereits in der Antike und im Mittelalter sehr häufig verwendet. Auch heute wird die Pflanze noch in der Naturheilkunde, besonders in der TCM, für verschiedene Beschwerden und Krankheiten genutzt. Verwendung findet dabei die ganze Pflanze: sowohl die Blätter, die Rispen als auch die Wurzeln werden genutzt.

Direkte und indirekte Moxa-Behandlung

Die Moxibustion wird in erster Linie bei Erkrankungen angewendet, die durch innere oder äußere Kälte entstanden sind. Es gibt zwei verschiedene Arten der Moxibustion. Zum einen die direkte und zum anderen die indirekte Moxibustion. Die beiden Arten der Moxibustion entscheiden sich durch ihre unterschiedliche Vorgehensweise innerhalb der Behandlung.

Bei der direkten Moxibustion werden die sogenannten Moxakegel direkt auf die Akupunkturpunkte gesetzt und angezündet. Ein solcher Moxakegel besteht aus getrocknetem Beifuß. Um Verbrennungen zu vermeiden lassen sich Moxakegel nzw. -hütchen auch mit einer Zwischenablage verwenden, hier werden meistens Ingwer- oder Knoblauchscheiben verwendet. Diese Scheiben verhindern nicht nur die Blasenbildung, sondern entfalten zusätzlich eine therapeutische Wirkung. Der Ingwer zum Beispiel löst eine zusätzliche Erwärmung aus.

Wie die Bezeichnung schon sagt findet diese Behandlung nicht in direktem Kontakt mit der Hautoberfläche statt. Hier werden beispielsweise spezielle Moxazigarren in einem gewissen Abstand über die Akupunkturpunkte gehalten und so lange behandelt, bis der deutliche Hitzereiz zu verspüren ist oder eine leichte Rötung auf der Hautoberfläche auftritt. Eine andere Methode der indirekten Moxibustion ist die Variante mit Moxanadeln. Die kleinen Moxarollen werden hier auf die Akupunkturnadel gesteckt, durch welche die Wärme im Endeffekt in den Körper gelangt.

Mit Moxibustion Energie wecken

Ziel der Behandlung ist hauptsächlich die Vertreibung von Kälte und Feuchtigkeit aus den Meridianen, der Körperoberfläche sowie den Organen. Die Zirkulation von Qi und Blut wird zusätzlich gefördert. In China und den umliegenden Ländern wird Moxibustion ebenfalls zur Vorbeugung von Krankheiten angewendet.

Wo hilft Moxibustion?

Indikationsmöglichkeiten:

  • chronisches Asthma
  • chronische Bronchitis
  • Depressionen
  • chronischer Durchfall
  • Durchblutungsstörung
  • Erschöpfungszustände
  • Hypotonie (niedrigem Blutdruck)
  • Ischialgien (Ischiasschmerzen)
  • Menstruationsbeschwerden
  • chronische Mittelohrentzündung
  • Muskelverspannung
  • chronische Nebenhöhlenentzündung
  • Ödem (Wassereinlagerung)
  • Rückenleiden
TCM Heilpraktikerin
UTE WEIPPERT

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